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Abflug und Ankunft in Dt.

Ich will es erst nicht glauben, dass ich 3 Stunden vorher auf dem Flughafen sein muss, aber die Sicherheitsprozeduren sind hier echt der Wahnsinn. Ich zeige doch tatsächlich 10 mal meinen Reisepass und mein Visum und meine Tickets und mein bezahltes Ausreiseformular ehe ich an Board komme. Gott sei Dank kann ich mir das Warten mit John und den 7 Yaks vertreiben, die doch im gleichen Flieger nach Abu Dhabi sitzen.

Leider bringt meine erfundene Geschichte vom verletzten Bein nicht soviel und ich erhalte kein Upgrade in die Business Klasse. Das liegt wohl auch daran, dass es im ersten Flieger gar keine Businessklasse gibt. Wenigstens habe ich unendliche Beinfreiheit und einen netten Nachbarn. Der stellt sich doch als Franzose mit Spanisch, Englisch und Deutschkenntnissen heraus. Ich mache also eine mentale Notiz, dass es durchaus möglich ist Franzosen zu treffen, die Fremdsprachen können. Anne seid dank, kommt auch das Essen sehr früh und schmeckt ausgezeichnet nur die neidischen Blicke rechts und links nerven, denn sie müssen auf ihr Essen noch 40 min warten. Es macht sich also bezahlt, wenn man das schon vorher bucht.

In Abu Dhabi angekommen, trinke ich noch einen Kaffee mit John und den 7 Yaks und verabschiede mich dann endgültig. Die Einladungen werden nochmal ausgesprochen und ich verspreche spätestens im Frühjahr mal vorbeizukommen. Was auch leicht möglich ist, da sie nur 70 km entfernt vom Billig-Flughafen der Ryanair wohnen.

Auf dem nächsten Flug passiert gar nichts und schon nach 50 min erreiche ich Bahrein. Den erlaubten Liter Alkohol kaufe ich in Form von Absolut Wodka und dann geht es auf die letzte Etappe. Ich ergattere einen Sitz mit mehr Beinfreiheit als an jedem Strand und mit Stefan aus Stuttgart schnacke ich die ganze Zeit und der Flug ist schneller zu Ende als gedacht. Um 7.00 lande ich heil in Frankfurt und bin wieder in der Heimat angekommen. Sogar mein Gepäck ist an Bord. Leider muss ich dann erkennen, dass der Rucksack doch durchnässt ist, was wohl in Bahrain passiert ist, denn das gab es doch ein fettes Gewitter, was auch der Luft super schön aussieht, aber nun wohl meinen Daunenschlafsack beschädigt hat. Ich melde die Sache daraufhin noch bei der Gepäckstelle und mache mich dann mit Stefan auf den Weg zum Zug. Ein kleines Frühstück noch und dann geht es per ICE nach Stuttgart. Als wir dann keine Plätze bekommen und die Leute anfangen zu meckern, bin ich wirklich wieder in Deutschland angekommen.

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