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Postkarte fuer Kommentare

Hallo Freunde des Pepe-On-Tour-Blogs,

es ist ruhig geworden und daher fordern wir euch auf, wieder Kommentare zu schreiben. Dem fleissigsten Schreiber winkt als Belohnung die letzte Postkarte von unserer Reise.

Also auf geht es und Melle: Bitte keine Sinnlos-Beitraege :) , die zaehlen nicht.

aktueller Zwischenstand, der Top 5.
Anne 5
Leo 4
Koeppi/Kerstin 4
Bowie 3
Patrik 3

One Night in Bangkok

Unsere Reise stand kurz vor ihrer finalen Phase (Erholung zwischen Strand und Palmen) als wir am spaeten Abend endlich Bangkok erreichten. Die Reise aus der kambodschanischen Universitaetsstadt Battambang hierher verlief, wie sollte man es anders erwarten, in asiatischer Manier, d.h. mit Zwischenfaellen. Natuerlich war der Bus, der uns von der kambodschanisch-thailaendischen Grenze direkt in die Backpacker-Hochburg Bangkok bringen sollte, ueberbucht, und natuerlich waren wir unter den Reisenden, die ohne Information ueber Grund oder weitere Planung stundenlang in der prallen Sonne auf dem harten Beton direkt hinter dem Grenzposten warten mussten. Ich bereitete mich innerlich schon auf die bevorstehende Diskussion vor, aber ein junger Mann aus London verlor eher den Geduldsfaden und nahm mir den Job ab. Schliesslich wurden wir in einen lokalen Bus nach Bangkok gesetzt. Reichlich Konfusion entstand, weil keiner wusste, wohin in Bangkok der Bus uns bringen wuerde (das macht in dieser Riesenstadt schon mal 1-2 Stunden extra Fahrzeit aus) und Busfahrer und die einheimischen Insassen kein Wort Englisch zu sprechen schienen (zumindest kein Englisch, das wir verstehen konnten). Schliesslich konnte Pepe, indem er reiseleitermaessig im ganzen Bus fragte “Can anybody in this bus speak English AND Thai?” herausfinden, dass der Bus zum oestlichen Terminal fuhr, ein Busbahnhof mit Anschluss an die Hochbahn. Was fuer ein Glueck fuer uns, wir konnten spielend leicht ins Zentrum gelangen (natuerlich nicht ohne vorher gruendlich nach Drogen durchsucht zu werden (Hallo? Sehen wir so aus? Anm. von Paula: Gestern schon wieder! Die sind hier ganz schoen penibel. Dabei riecht es an jeder Ecke nach Marihuana) und haben es noch zur 23:40 Uhr Spaetvorstellung von Avatar im Imax-Kino geschafft. Wir liessen uns vom urbanen Lebensgefuehl dieser Stadt mitreissen, in der jedes westliche Gut verfuegbar schein. Im bisher beeindruckendsten Kino, das Paula je gesehen hat, gab es Buerger zum Abendessen und dann einen riesigen Eimer Popcorn fuer die naechsten Stunden Film, bevor wir uns gegen drei ins Bett gedrollt haben.

Der naechste Tag relaxt: Packen, Bummeln und dann in aller Ruhe die gesamte Bandbreite (fast) von Bangkoks Nahverkehr nutzen, um zum suedlichen Busterminal zu kommen: Hochbahn, Boot, Taxi.

Wir erstanden ein Ticket inkl. Faehrtransport nach Koh Tao fuer die Nacht und machten uns eiffrig ans Bilder-Sortieren.

Angkor – Siem Reap – Battambang

Also so schlimm, wie Paula das beschreibt, ist das ja alles nicht und ausserdem sind die Tempel alle verschieden im Gegensatz zu den Maerkten und Seidenshops, die wir schon alle besucht haben und deren Besitzer wir auch in Siem Reap wieder reicher gemacht haben und dafuer jetzt 6m Seide in “Berry colour” mit uns rumschleppen. Natuerlich wie bei allen anderen Farben vorher, die beste die Paula je gesehen hat. :) Aber zurueck zu den Tempeln, ich bin immer noch stolz auf uns, wie wir das Gebiet angegangen sind. Den ersten Tag fahren wir mit dem Tuk Tuk zu den aeusseren Tempeln, die weniger imposant dafuer aber umso aelter sind. Am 2.Tag besuchen wir in den fruehen Morgenstunden den Bayon mit all seinen Gesichtern, was sehr eindrucksvoll ist und machen uns danach auf die angepriesene “Great Circuit” Runde. Mit Hilfe eines National Geographic Buches gelingt es auch, ein wenig ueber die Geschichte der Tempel zu lernen. Continue reading →

Pepe ist doch suesser als Paula

wie dieses kleine Video aus Siem Reap nach 8 Stunden Tempel-wandern zeigt, ist Pepe doch viel suesser als Paula.

[zdvideo]http://yazmen.de/pepe-on-tour/files/2010/03/drfish.flv[/zdvideo]

Phnom Penh … im Land der Khmer

3. Versuch und wieder nichts mit den Momos (kleine gefuellte Teigtaschen), schon zum dritten Mal auf unserer Reise versuchen wir in ein nepalisches Restaurant zu gehen, um eine von Pepes Lieblingsspeisen zu kriegen aber auch in Phnom Penh werden wir enttaeuscht. Das Restaurant existiert zwar noch, aber die Momos gibt es nicht mehr. Das Curry ist aber auch super und somit beginnt die kulinarische Reise durch Kambodscha. Continue reading →

Pepe ist ein Held!

Liebe Freunde von Pepes Reisen,

endlich ist es soweit: Den Berichten des ersten Teils unserer Reise, also von Bangkok I, Myanmar, Thailand (Chiang Mai) und aus der Reihe tanzend auch Angkor sind die entsprechenden Bilder beigefuegt. Continue reading →

Angkor I: Tempel bis zum Abwinken

…ich bin laengst tempelmuede, aber Pepe ist auf der Jagd nach Traummotiven und findet kein Ende.

Ein halbes Dutzend dieser Khmer-Tempel mit zungenbrecherischen Namen und halsbrecherischen Treppenstufen haben wir heute besucht. In groesster Hitze. Wieviel Liter Wasser wir dabei verloren haben, kann gar nicht unterschaetzt werden. Frueh um acht sind wir gestartet und jetzt warten wir hoch oben auf einem Tempel den Sonnenuntergang ueber dem Dschungel ab. Pepe knipst fleissig, ich durfte mich in eine schattige Ecke zurueckziehen zum Bericht schreiben. Ein bisschen dekadent hier oben mit Laptop. Aber es sind ja eh nur gutbetuchte Touris hier.

Zwei weitere Tage mit Tempeln stehen mir noch bevor. Und zwar von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Auf Pepes Wunsch. Ich konnte nen Besuch in nem weiteren Silk-Shop mit Kaufoption raushandeln ;-) Naja, es ist schon beeindruckend, aber ich waere auch mit 7 Stunden Tempel pro Tag zufrieden.

Gerade fuellt sich die obere Platform unseres heutigen Sonnenuntergangstempels. Ein Plaetzchen auf der begehrten Westseite ist schon jetzt 45 Minuten vor Sunset schwer zu ergattern.

Danach geht es endlich heim zu ner kalten Dusche und einem Abendessen mit frischen Fruehlingsrollen – darauf freue ich mich schon!

Die Naechte hier sind fast unertraeglich heiss. Wir sind froh ueber unsere leichten Seidenlaken aus Laos und schlafen mit feuchtem Handtuch unter dem Kopf und Tigerbalm zur Erfrischung.

Siem Reap (die Stadt in der Naehe der Tempel, in der so gut wie alle von uns Touris schafen) hatte ich mir ganz anders vorgestellt: So aehnlich wie Luang Prabang mit netten stilvollen Cafes und Restaurants, in denen man gemuetlich den Abend ausklingen lassen kann, bevor um zehn die Buergersteige hochgeklappt werden, weil alle wieder frueh aufstehen und die Tempel entdecken wollen. Tatsaechlich ist Siem Reap eine Party-Meile, in der unzaehlige hippe Kneipen im Wettstreit um die lauteste Musik kein bisschen Erholung und gepflegte Ruhe gewaehren. Hier stehen Hotels und Haeuser – da schnallt man ab.

Morgen steht der mit Baeumen zugewachsene Tempel auf dem Programm und uebermorgen der beruehmteste Tempel Angkor Wat.

So, die Sonne geht schlafen, das muss ich mir anschauen, liebe Gruesse, eure Paula

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Erste Photos online

so wir haben es geschafft, die ersten Photos sind online. Noch nicht in den Beitraegen eingearbeitet, aber schon bei flickr.

Bangkok, Rangun, Inle Lake und Angkor sind zu bestaunen.

http://www.flickr.com/photos/59253718@N00/

Saigon – oder Ho Chi Minh City wie der linientreue Vietnamese sagt

Wie Paula schon geschrieben hat, bewegen wir uns nur im Schatten der 9 Millionen Metropole. Dennoch schaffen wir es am ersten Tag die wichtigsten Sehenswuerigkeiten zu sehen: wie die alte Post (der Franzose Eiffel hat das Stahlgeruest gebaut), die Kathedrale (war frueher hoehstes Haus in Saigon), den Tempel des Jadekaiser (liegt versteckt inmitten von dreckigen Wohnhaeusern) und den Prachtboulevard (alles mit Lampions geschmueckt zwecks chinesischen Neujahr).

Ansonsten suchen wir circa 2 Stunden die Restaurantempfehlung vom Stefan Loose Reisefuehrer, Paula ist mal wieder so erpicht darauf, diese zu finden und wir suchen wieder intensiv nach einem Netbook, denn die Bilder auf den Speicherkarten erreichen schon die 3000er Grenze. :)

Am zweiten Tag geht es zu den Vietcong Tunnel in Cu Chi. Wir geniessen eine gute Fuehrung fuer 4$ pro Person inkl. Transport und kriechen tapfer durch die Tunnel. Auf das Schiessen mit der Kalaschnikov oder dem Maschinengewehr verzichten wir dann aber. Gott sei Dank haben wir Oropax dabei, denn die Gewehre sind richtig laut und man hoert sie auf dem gesamten Gelaende. Abgesehen von der Propaganda ist der Ausflug super.

Auf dem Rueckweg finden wir dann endlich unser “Traumnetbook” und nach kurzem oder eher langem Preisvergleich schlagen wir zu. Zur Feier des Tages goennen wir uns Muscheln vom Strassenstand und ne Menge Fassbier fuer 4000 Dong (rund 0,15 Euro) fuer das Glas. ….Gute Nacht

Mekong-Delta: Pepe und die Suesswasserkrokodile

Nicht schon wieder ne Tour mitmachen! Nach dem Desaster in der Halong-Bucht hatte ich die Nase voll von gefuerten und organisierten Touren, aber es war einfach guenstiger und beinhaltete den Transport nach Phnom Penh. Also konnte mich Pepe doch von einer 3-Tages-Tour von Saigon aus ins Mekong-Delta ueberzeugen.

Es wurde die beste Tour ueberhaupt. Mit Mr. Ky hatten wir einen ideenreichen, humorvollen und motivierten Guide, der uns hoechstpersoenlich jeden morgen um sechs Uhr weckte, damit das Fruehstueck um 6:30 Uhr und der allgemeine Abmarsch um 7:00 Uhr zu den schwimmenden Maerkten und allerlei anderen Attracktionen reibungslos klappte. Mit fast zwoelf Stunden straffen Programm pro Tag wurden wir sehr gefordert und Mr. Ky wurde niemals muede. Wir erlebten, wie mitten in den Mangroven Suessigkeiten aus Kokos hergestellt werden, typische suedvietamesische Musik und eine Krokodilfarm mit an die 200 ganz schoenen Kalibern. Und Pepe ass mit Genuss gegrillte Ratte und Frosch.

Die Grenzueberquerung nach Kambodscha klappte wunderbar und gegen 7 Uhr abends erreichten wir bei Dunkelheit gespannt Phnom Penh (das ist dann Pepes Ding)

So weit aus der weiten Welt

Paula

Nachtrag Pepe: Paula hat jetzt so einen feinen Hut, damit koennte sie auch leicht als Reisbaeuerin unterkommen. Habe ich ihr mal geschenkt, damit sie anfaengt zu arbeiten und Geld zu verdienen.