Hallo aus Rangun/Yangun oder wie auch immer. Seit dem 20.12. gegen 8:30 Uhr sind wir in Myanmar. Am Flughafen wurden wir richtig freundlich begruesst und auch die Ausstattung des Flughafen ist top und das obwohl nur 5 Flieger taeglich landen. Naja ist ja auch ein staatliches Gebaeude, die sind hier alle chick oder sagen wir in gutem Zustand. Der Rest der Stadt zerfaellt oder wir verwohnt. Aber es riecht wirklich nach Asien und fuehlt sich bei >30 Grad und hoher Feuchtigkeit auch so an. Aber es ist ja die kaelteste Jahreszeit hier.
Naja auf jeden Fall sind wir gut angekommen und die groesste Befuerchtung (Geld zu tauschen) haben wir auch ueberstanden. Dazu geht man einfach durch die Stadt und laesst sich anquatschen: “Money change” Automaten und Banken gibt es hier nicht bzw. kaum. Nachdem man dann seinen Money-Dealer des Vertrauens gefunden hat, geht man in ein Cafe (2*2m gross) und hofft, dass die Polizei nicht kommt, aber die duldet den Schwarzmarkt mit Dollar und Euro hier. Wir duerfen dann fleissig Geld zaehlen, denn der kurs ist circa 1 Dollar = 1000 kyat, da wir 600 tauschen wollen, zaehlen wir schnell mal 600.000 kyat. He!, 400 Dollar mehr und ich waere Millionaer. Das geht schneller als man glaubt. Also alles gut ueberstanden und nun etwa 2kg Scheine in der Tasche.
Nun aber zum kulturellen Teil, ich darf hier nicht nur ueber Mafioese Sachen schreibt, sagt Paula. Also am 1. Tag machen wir uns gleich auf zum Highlight Number One in Myanmar die Schwedagon Pagode. Dort verbringen wir den Nachmittag mit hunderten Buddhas, super Blicken, tollen Motiven, vielen Moenchen (die uns auch 1-2x vollquatschen und teilweise ne Sinnkrise haben), einer Putzkolone (Bilder folgen). Am Abend gibt es dann im Local Inder Curry und Wasser fuer < 3$. Den zweiten Tag verbringen wir komplett an einem kleinen See und gehen ueber 10km in der Hitze und abends super geroestete Ende. Wenn man uebringes ne halbe Ente bestellt, kriegt man das auch, d.h. halber Schwanz, halbe Kopf inkl. halbem Schnabel, halben Gehirn und halbe Zunge. Die Menschen sind halt ehrlich hier und immer wieder super freundlich. Diese Freundlichkeit ist echt bezaubernd hier. Den letzten Tag in Rangun verbringen wir zum Teil auf einem Markt, wo Paula ein Bild kauft, und im Zug mit den Einheimischen. Drei Stunden fahren wir einmal um die ehemalige Hauptstadt und sehen ne Menge unter anderem auch, dass der Zug Transportmittel fuer den ganzen Markt ist. Schnell sitzt man zwischen Blumenkohl, Koriander, Auberginen und wieder mal netten Birmesen.
Morgen geht es dann nach Mandalay in weiteren 15 Stunden Zugfarht. Das Ticket haben wir uebrigens wieder auf sehr coole Weise bekommen. Nichts geht ueber Mafia-Freundschaften.
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Ihr Lieben,
hört sich alles super spannend an! Wir wollen Bilder sehen!
Frohe Weihnachten für Euch bei 30 Grad. LG, Anne
Servus Pepe,
ich wünsche Euch alles Gute für’s neue Jahr. Aber das habt Ihr ja schon.
Habe mit Genuss Eure Ausführungen gelesen, übrigens wir haben auch keine Magenverstimmung bekommen, trotz des ganzen Essens an den Feiertagen.
Lasst es Euch weiterhin gut gehen, viele Grüße aus der verschneiten Fränkischen Schweiz
Patrik
Hallo ihr zwei,
wir hoffen Euch geht’s gut und Ihr vertragt Euch
Wir wünschen Euch beiden ein unvergessliches und tolles Jahr 2010 mit vielen besonderen Erlebnissen.
@Paula: Stieg ist der Beste – Die Verleumdung habe ich in vier Tagen gelesen und freu mich auf die Fortsetzung – Danke für den tollen Tipp
Also haltet die Ohren steif und passt auf Euch auf.
Viele liebe Grüße
Kerstin & Thomas