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Südafrika – Cape Town

Auf zum letzten Teil meiner Berichtserstattung aus Südafrika. Die letzten Tage begannen mit einem Besuch des Kap der guten Hoffnung, was ehrlich gesagt, nicht sehr spektakulär ist. Dafür entschädigt die Fahrt dorthin und von dort wieder weg Richtung Kapstadt. Einzig die Anlage am Cape Point ist sehr interessant und die Paviane vor Ort teilweise penetrant. Wenn sie auch nur Futter vermuten, kommen sie gleich an Auto, wie man auch hier auf den Photos sieht:

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Nachdem wir dieses “Pflichtprogramm” abgehakt hatten, fahren wir spontan und einfach mal direkt ins Zentrum von Kapstadt, wo wir unser Auto abgeben und vorher noch schnell in einem Backpacker einchecken. Kurz darauf holt uns Hannes ab und wir fahren mit einem Burger-Baukasten auf den Signalhill, wo wir noch weitere Deutsche treffen und bei ein paar Bier die Stimmung geniessen. Abgeschlossen wird der Abend bei mehreren Mojito.

Nach gutem Frühstück mit Hannes, Susan und 2 Freunden von ihr, geht es zu Fuß auf den Tafelberg, was in der Hitze doch sehr anstrengend ist aber auch ne Menge Spass macht. Lustiger Weise treffen wir auf dem Weg doch tatsächlich die beiden Holländer mit denen wir Hai-Tauchen waren. Die Welt ist ein Dorf. Traditionsgemäß fahren wir mit der Bahn wieder runter ins Tal und gönnen uns einen Cuba Libre als Sundowner direkt am Meer. Perfekt geht der Abend dann aus, als wir bei Hannes und Susan, uns unsere Burger (Strauß) selbst grillen. Es macht noch mehr Spass, da die beiden ein fettes Haus kurz außerhalb von Kapstadt haben.

Ein bischen wie komisch ist uns dann nächsten Morgen zu Mute, als wir eine Township tour machen. Wir besuchen einen illegalen Pub, eine Künstlerstube wo es etliche Maßnahmen gibt, damit die Leute nicht der Kriminalität verfallen. Desweiteren fahren wir doch mehrere verschiedene Straßenzüge und sehen wirklich viele unterschiedliche Häuser gibt. Es reicht von richtigen Villen bis zu den berühmten Shacks. Das sind dann wirklich kleine Blech-Verschläge in denen mehrere Menschen wohnen. Das ist schon ziemlich beeindruckend und führt einem mal wieder vor Augen, wie gut es uns eigentlich geht.

Das ganze Gegenteil ist dann die Waterfront, wo die Highsociety shoppen geht und das Leben auf jeden Fall wieder leichter scheint. Wir beschließen auch hier unsere Sightseeing und Kulturaktivitäten und fahren wieder raus zu Hannes Haus. Dort nehmen wir ihren Hund Milo mit und holen uns Sushi und Bier und geniessen am Strand den Blick auf den Tafelberg und den Sonnenuntergang.

Der Heimflug am nächsten Tag verläuft ziemlich chaotisch, da in Johannesburg eine von 2 Maschinen nach Paris ausfällt und die Leute alle in unsere Maschine müssen. Die Koordination ist aufwendig und somit verspätet sich der Abflug um 3 Stunden. Wir kriegen unseren Anschlußflieger in Paris aber trotzdem und erreichen Nürnberg und die Normalität mal wieder viel zu früh.

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