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Südafrika – Garden Route

Nun endlich mal zum zweiten Teil meiner Südafrikareise. Nachdem wir unsere Safari mehr oder minder erfolgreich hinter uns gebracht haben, sind wir wieder auf dem Weg nach Johannesburg. Wir erreichen die Flughafen leider 20min zu spät und können unseren Flug nicht vorziehen. Es bleibt also beim Abflug gegen 19.00 und Ankunft um 21:05 Port Elizabeth. Der Flug verläuft super, wie man es in der Business Class auch erwartet. ( Danke an SA-Airlines fürs Upgrade). In Regen und Dunkelheit holen wir unseren Mietwagen (Ford Fiesta) ab und machen uns auf den Weg nach Jeffreys Bay.
1h Fahrt später kommen wir erst nicht in den Backpacker rein aber mit Konstanz und mehrfachem Klingeln werden wir doch eingelassen und feiern mal gleich unser Backpacker-Leben mit ordentlich Bier und Tequilla. Der Morgen danach ist dann nicht nur draußen grau und nass, sondern auch uns geht es nicht besonders gut. Die Abfahrt verschiebt sich somit ein wenig. Der Weg führt uns leider im Regen im Richtung Osten. Die Aussicht ist phantastisch, die Berge reichen bis an den Ozean und dazu noch das Rauschen des Meeres, verdammt genial.

Die nächste Nacht verbringen wir in Wilderness und haben eine super Pizza mit einem noch besseren Wein und ich freue mich, dass ich heute nicht Auto fahren muss. :) Perfekt wird der Abend dann, als im ganzen Ort der Strom ausfällt. Gott sei dank, gab es Steinofenpizaa.

Auch der kommende Tag ist nass-grau und wir entscheiden uns für Großkatzen im Zoo und einer Adventure Höhlentour in Outdshoorn. Die Tour führt durch 4 Tunnel mit Kriech, Kraxel und Schlängel-Einsatz und hat folgende Geschichte. Im März diesen Jahres begab sich eine etwas rundliche Frau trotz Abraten der Guides auf diese Tour. Sie knickt um und kommt weder vor noch zurück. Die Rettungsaktion dauert 11 Stundnen, an derem Ende ihr ein Mittel zur Muskelerschlaffung gespritzt wird. Wir kommen aber gut durch und haben ne Menge Spass.

Danach führt uns der Weg über schöne Serpentinen mit super Aussicht wieder zurück an den Ozean nach Mossel Bai. Hier starten wir in den Abend mit einer leckeren Sea-Food-Platte und feiern ordentlich mit ein paar Norwegern und einem Briten. Den nehmen wir am nächsten Morgen noch auf eine kleine Wanderung entlang der Küste mit und danach verlassen wir den Ort Richtung Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas, wo die beiden Ozeane zusammentreffen.

Wir müssen unser Auto ganz schön hart ran nehmen, denn an dem Zipfel gibt es nicht wirklich gute Strasse und 100km führen uns doch tatsächlich über Schotter. Am Abend schauen wir das Champions League Finale in Hermanus und entscheiden uns für Shark-Cage-Diving am nächsten Tag.

Gegen Mittag kommen wir in Gansbai an und nach kurzem Briefing geht es dann raus aufs Meer und rein in die Neopren Anzüge und dann kommt auch schon der erste Große Weiße. Es ist der Wahnsinn, sehr elegante und muskulöse Tiere, die mit einmal einfach da sind und dann auf unseren toten Thunfisch Kopf reagieren und dicht an den Käfig kommen. Der Adrenalinspiegel und die Eindrücke sind gigantisch, ich hoffe die Bilder können einiges rüberbringen.

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Nach diesen Eindrücken geben wir uns mit knapp 8 Flaschen Wein den Rest und haben ne super Party mit einem holländischem Pärchen und 1 Briten mit seiner dänischen Freundin. Wobei Koen der Holländer mit seinem Humor wohl in ewiger Erinnerung bleibt. Nimmt er doch tatsächlich am nächsten Morgen einen Franzosen hoch: “hmm, Paris I have never heard about Paris. What is the biggest town close to it?” Thomas und ich liegen unter dem Tisch und kurz darauf verabschieden wir uns und fahren auf einer Aussichtsstraße weiter Richtung Kapstadt und dann direkt nach Süden zum Kap der guten Hoffnung. Mehr dazu dann im 3. Teil…

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