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letzten Tage Kathmandu

Ich muss gestehen, nach insgesamt 5 Wochen trekken, geniesse ich das luxuriöse Leben in der Hauptstadt Nepal. Schon am ersten Tag treffe ich wieder auf Michelle, die versucht sich zu erholen und beim Versuch bleibt es dann auch. Wir landen nach leckerem Essen “australien pork-chops” im Tom und Jerry and trinken mal wieder einen Happy-Hour-Drink für 1,15 € nach dem anderen. Als wir dann einen Wettstreit starten, wer das beste Bier einschenken kann, wird es richtig lustig. Jeder von uns beiden ist überzeugt, dass er die besseren Kneipenerfahrungen hat und Michelle endet damit jedem Gast das Bier einzuschenken. Sehr lustig, da einige von ihnen lieber aus der Flasche trinken wollen. Mir soll es egal sein und ich gebe mich mit dem 2. Platz zu frieden, denn nach kurzer Zeit gesellen 2 Typen zu uns, die ein Bier und Drink nach dem anderen schmeißen. Die Nacht klingt dann spät aus und wir werden von den Torwächtern unsere Hotels nur lustig angeschaut.

Um den Kater am nächsten Morgen zu bekämpfen, dehne ich das Frühstück erstmal um 3-4 Stunden aus und schlafe auf der Sonnenterasse ab und an wieder ein. Am frühen Nachmittag treffe ich dann Sashi wieder und verabrede mich mit ihm für ein Abendessen bei ihm zu Hause. Als ich dann wieder auf Michelle treffe, sind auch schon Steve, Ben und Carolin da und die Gruppe ist wieder komplett und beschließt die nächsten Tage, alle guten Restaurants der Stadt auszuprobieren.

Das Abendessen mit Sashi und seinen Freunden ist super lecker, das beste Dal Bhat, was ich in Nepal hatte. Die Wohnung in der erlebt ist für den gewöhnlichen Europäer dann wohl sehr gewöhnungsbedürftig. Es gibt keine Türen und nur Vorhänge und die 2 Zimmer mit je 14 qm werden von jeweils 3-4 Personen bewohnt, wobei Sashi sich das Bett mit seinem Bruder teilen muss. Trotzdem sind die Leute zu frieden, sehr gastfreundlich und nett. Mit seiner Oma funktioniert dann jegliche Kommunikation nur über Gestik, was aber auch sehr lustig ist. Auf dem Weg nach Hause treffe ich lustiger Weise wieder auf meine Gruppe und der Abend endet wie der zu vor bei lauter Musik, Bier und “it comes all from the mountains”-STuff.

So sehen dann auch meine nächsten Tage aus, der helle Teil besteht daraus lange zu frühstücken dann ein paar Souvenirs zu kaufen, wobei das feilschen immer mehr Spass macht und der größte Erfolg sind 4 Cashmere Pullover für 3200 Rp. (knapp 40 €), wobei er am Anfang der Verhandlungen 3500 Rp für EINEN Pullover haben wollte. Ich werde hier noch zum richtigen Geschäftsmann. :) Ansonsten vertreibe ich mir die Zeit mit Fotographieren und Bücher lesen. Den dunklen Teil des Tages verbringe ich dann in richtig guten Lokalen. Highlight waren das beste indische Essen, was ich je hatte: Butter Tikka Massala für glatte 4 € und dann gab es noch das Steak Chateaubriand. Ich sage euch, ein noch nie gesehenes Steak lag da vor uns. Besser gesagt eine halbe Kuh. 50 cm land und richtig dick, hat es doch 3 Leute satt gemacht. Herrlich und nach all dem Reis auf dem Trek genau das Richtige. Leider finden wir danach kein Rikshafahrer, die mit uns einen Rennen machen. Das wäre noch der krönende Abschluss geworden.

Eigentlich konnte ich es mir bei meiner Ankunft in KTM nicht vorstellen, aber jetzt nach 6 sehr lustigen Tagen mit der Truppe fällt es doch unglaublich schwer wieder abzureisen. Aber es führt kein Weg dran vorbei, da mein Visum eh in 3 Tagen ablaufen würde. Es geht also nach einem letzten gemeinsamen Besuch im Thairestaurant auf zum Flughafen. Sehr schöne 7 Wochen Nepal liegen hinter mir und es werden nicht die letzten sein. “ich komme wieder”

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