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2. Weekend auf dem Weg ins Paradies

Freitag frueh um 9.30 uhr geht es los, das perfekte quartett sabrina (Sugar), Ana-Vitoria (sweet columbian chick), michael (weird swiss bloke) und ich machen uns auf den weg nach norden ins sogenannte “Northland”. Auf einem recht langwierigen Weg begegnen wir unserer “moving traffic light”. Ein Maori, der Ampel spielt, in dem er ein Schild immer von Go auf Stop wendet und somit die Baustelle managt. In Pahia endlich angekommen, (die Hundertwassertoilette, haben wir bewusst ausgelassen) stellen wir fest, dass wir zu spaet sind, um eine normale Tour in der Bay of Island zu buchen. Wir beschließen unsere einzige Chance wahr zu nehmen und buchen ein Fahrt mit Excitor, dem schnellsten Boot der Bucht, so der Werbeslogan. Das ganze ist dann zwar sehr touristisch, aber macht trotzdem ne Menge Spaß und, wir können einige Photos schießen (Hole in the rock) und amüsieren uns über die Kiwis (Einheimischen), die dann bei knapp 80 km/h auf dem Wasser, uns Wein und Bier anbieten. [MEHR] Das ganze entpuppt sich dann als Gag, der Wein fliegt durchs komplette Boot und jeden wird schön nass.
Wieder in Pahia angekommen, gibt es erstmal Fish und Chips. Wir suchen den Backpacker auf und bestaunen erst mal unsere Unterkunft, cooles Feeling und ein wenig Smalltalk. Danach geht es auf an den Strand: Komisches Gefühl 2 Stunden und 20 Kilometer weiter nördlich, aber gleiches Gewässer soll es nur so von Haien wimmeln und wir gehen gemütlich baden. Über den Besuch im Supermarkt geht es wieder in den Backpacker und es gibt richtig leckere Nudeln mit frischen Champignons.
Nach einer sehr guten Nacht und einem schönen Frühstück geht es in aller Eile auf nach Kaitaia. Auch dort kommen wir wieder zu spät für die Attraktionen an und wahren wieder unsere letzte Chance und springen auf einen Bus mit lauter alten Leuten. Don’t worry. Die Fahrt zum Cape Reinga verläuft ruhig und ich kann ein wenig schlafen. Dort angekommen, ist es zwar nicht ganz so schön wie in den Büchern, aber es hat echt etwas von „Am Ende der Welt“ – Gefühl. Leider sind wir dann doch mit einem Reiseunternehmen da und es heißt „30 minutes for pictures“. In einer kleinen Bucht machen wir Bekanntschaft mit 2 Meter hohen Wellen und lassen es uns gut gehen, bevor zur sportlichen Attraktion geht: Sandtobaggening“ Mit einem Bodyboard geht es die Dünen runter, macht ne Menge Spaß aber nach 6 Runden geht es weiter den Ninety Mile Beach entlang.
Zurück zu unserem Auto geht es auf Rallyestraßen nach Kohukohu ins Tree House unserem nächsten Backpacker. Ich sage mal: der Eingang zum Paradies. Das Haus ist zum größten Teil selbsterbaut und Teile in Bäume integriert. Das ganze Areal gleicht einem kleinen Wald und auf einem Hauseigenen Track gelangt man zu einem Top Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang. Traumhaft
Sonntags schauen wir uns die Kauribäume an, Tanemahuta hat einen Umfang von 15,50 m und ist circa 51 m hoch, recht beeindruckend. Nach kurzer Erfrischung in den Kai Iwi Lakes geht es mit kurzem Stopp an einem Take-Away-Shop wieder nach Auckland, dass wir gegen 20.30 erreichen. Auto wegbringen, duschen, schlafen…

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