Während des Besuchs von Kerstin und Thomas haben wir das gute Wetter genutzt und ein original Baseballspiel der Chicago White Sox gegen die Boston Red Sox angeschaut. Als wir die Zuschauerränge betraten, hat sich Thomas seine Kamera mit Teleobjektiv geschnappt und die besten Highlights festgehalten. Man muss dazu sagen, dass diese Situationen eher rar waren. Doch Thomas war in seinem Element und so sehr begeistert, dass er sich fast einen original Basballhelm gekauft hätte…”Kann man ja auch fürs Snowboarden gebrauchen.” Der amerikanische Baseballsport hat einen neuen Fan!?
Die eigentlichen Höhepunkte für die Mädels waren das XXL Softeis und das frühzeitige Verlassen des Stadions. Nen bissel Spaß hatten wir trotzdem, oder Kerstin?
Der Besuch eines Baseballspiels sollte auf jeder “bucket list” stehen!
@ Fam. Köppe: Vielen Dank für die gesponsorten Fotos. Uns haben die Tage mit euch in Chicago und Boston sehr gefallen. Ihr seid jederzeit wieder willkommen, auch wenn es nur für ein Eishockeyspiel oder eine zweite Runde Bowling ist. Die 191 Zähler von Thomas müssen doch noch getoppt werden.
Vor kurzem haben wir unsere ersten Gäste in diesem Jahr empfangen. Wir führten Kerstin und Thomas zu den sehenswertesten sowie kulinarisch hochwertigsten Plätzen in Chicago und Umgebung Nach knapp einer Woche Sightseeing in der Windy City wurde es Zeit für ein wenig Abwechslung. Somit nutzten wir das Wochenende für einen kurzen Trip nach Boston.
Als eine der ältesten Städte der USA glänzt die Hauptstadt von Massachusetts mit seinen historischen und architektonisch interessanten Attraktionen. Doch besonders empfehlenswert ist die Katamarantour auf dem Atlantik. Trotz trübem Wetter wurden wir mit genialem Blick auf die wohl beeindruckendsten Wesen des Ozeans belohnt. Wir haben neben den imposanten Walen, die zum Greifen nah waren, auch Delfine in kleineren Gruppen und neugierige Seehunde gesichtet.
Das war ein Erlebnis, was wir so bald nicht vergessen werden!
Am vergangenen Samstag haben wir uns nun endlich ein live Basketball Spiel der Chicago Bulls angeschaut. Zu Gast im wiedereinmal ausverkauftem United Center waren die Dallas Mavericks mit dem deutschen Superstar Dirk Nowitzki.
Auf der anderen Seite war der in Chicago geborene Superstar der Bulls Derrick Rose nach seiner Genesung seit langem mal wieder in der Startaufstellung dabei.
Rose, der in der abgelaufenen NBA Saison 2010/2011 den Titel des wertvollsten Spielers (MVP) erhielt, sah sich seinem direkten Konkurrenten Dirk Nowitzki gegenüber, der die begehrte Trophäe des 2011 MVP der NBA Playoffs gewonnen hatte. Alles in allem versprach es also ein sehr interessantes Spiel zu werden. Und so war es auch.
Im letzten Viertel des Spiels wurde es nochmal spannend, aber den nie gefährdeten Sieg der Bulls konnten die Mavericks dennoch nicht verhindern. “Drive home safe Chicago. Beep Beep!” (by Stacey King)
Es war ein super Abend mit coolem Entertainment und spitzen Atmosphäre. Das werden wir definitiv nochmal machen.
Für einen Eindruck des Spiels und der Atmosphäre schaut euch unser neuestes Video an! Viel Spass.
Chrischi vor der Statue von Scottie Pippen im Größenvergleich
Am 17. März wurde auch in Chicago der irische Feiertag besonders groß gefeiert. Bei sonnigem Wetter versammelten sich die in grün gekleideten Chicagoer entlang des Chicago River und warteten gespannt auf die Färbung des Flusses. Dieses traditionelle Spektakel begann schließlich um 10 a.m. Die Menschenmassen bejubelten das Boot mit ihren Insassen, welche insgesamt 20kg Farbstoff im Fluss verteilten. Nach einiger Zeit schimmerte der Chicago River in einem satten leuchtendem grün.
Unser erster Trip für dieses Jahr ging letztes Wochenende nach Detroit zur weltgrössten Automesse. Doch zuvor mussten wir uns am Freitag 7 1/2 Stunden mit dem Auto durch den Schneesturm kämpfen. Letztendlich haben wir uns am Samstag die neuesten Modelle der Autoindustrie angeschaut und unsere Eindrücke in einem kleinen Trailer festgehalten. Schaut doch einfach mal rein! Viel Spass damit.
Auch dieses Mal hat uns das Glück nicht verlassen. “Rodriguez”, ein erfahrener Autoglaser des Viertels, hat die passende Scheibe anliefern lassen und sofort eingebaut. Das hat uns allerdings in unserem Zeitplan um einige Stunden zurückgeworfen. Doch jetzt konnte uns nichts mehr aufhalten! Unser letztes Ziel war Washington D.C.
Wir hätten es nicht mehr gedacht, doch wir haben die Hauptstadt der Vereinigten Staaten noch vor Sonnenuntergang erreicht. Unsere Zeit war knapp. Nachdem wir unser Auto sicher(!) abgestellt hatten, haben wir die Beine in die Hand genommen und sind zielgerichtet zum White House geeilt. Die bekanntesten Denkmäler sind mit einer großflächigen Parkanlage verbunden und es ist möglich alles zu erlaufen. So bewunderten wir das Washington Monument, World War II Memorial und Lincoln Memorial. So langsam neigte sich der Tag dem Ende zu und auf unser Liste standen noch das Korean War Veterans Memorial und natürlich das Capitol. Bei Sonnenuntergang ist Washington D.C. auch sehr charmant. Zum Abschluss unseres Roadtrips haben wir uns in einer Tapasbar den Bauch vollgeschlagen. Hmm lecker…! Am nächsten Morgen waren wir nach einer kleinen Stärkung bereit zur Abfahrt. Das Pentagon und das Capitol wollten wir uns jedoch unbedingt noch bei Tageslicht anschauen. Dieser kleine Umweg hat sich durchaus gelohnt. Washington D.C. ist das totale Gegenteil von New York. Sauber, entspannt, die Bauten könnten aus weissem Marmor sein, sehr edel. Wunderschön auch im Indian Summer. Schnell noch vor der Abfahrt an einem Gift Shop vorbei und dann lautete unser allerletztes Ziel Chicago.
Finish! Nach 7 Tagen Roadtrip sind wir wieder sicher zu Hause gelandet.
@ Phia: Vielen Dank für die coole Zeit und den Spass, den wir mit dir hatten. Trotz der Zwischenfälle auf unserem Trip haben wir uns nie aus der Ruhe bringen lassen. Das nächste Mal planen wir einen Roadtrip an die Westküste der USA. Bist du dabei!?
Nachdem wir in Kanada die Grenze zur USA überwunden hatten, konnten wir zu unser dritten Station durchstarten…New York City. Unser Hotel lag in dem nahegelegenen Newark (New Jersey), von dort aus waren wir mit dem Zug in 20 Minuten direkt in Downtown N.Y. Uns blieben insgesamt drei Tage, um den Big Apple zu erkunden. Doch wie man sich vorstellen kann, ist das in so wenig Zeit kaum umsetzbar. Deshalb beschlossen wir unsere Sightseeingtour auf Manhattan zu beschränken und das war schon eine Herausforderung. Von Block zu Block sind wir den Broadway entlang gelaufen und haben alles Neue mit unseren Sinnen aufgesaugt. Wo einen die Blicke auch hinführten, diese Stadt ist übersät mit Wolkenkratzern. An jeder Ecke “Essen auf Rädern” mit einer Auswahl an Hot dog, Kebab oder doch lieber Hot Pretzel. Auf den Strassen reiht sich ein yellow cab an das andere und zieht sich wie eine gelbe Schlange durch Manhattan. Der Times Square ist pure Reizüberflutung: 24h Beleuchtung, gigantisch grosse Reklametafeln, Anziehungspunkt vieler Menschen und selbsternannter Strassenkünstler. Und nicht zu vergessen: Wer nicht bei rot über die Ampel geht, fällt auf.
Was durften wir uns nicht entgehen lassen? … Eine Fahrt mit dem Watertaxi über den Hudson River. Foto mit der Statue of Liberty. Mit dem Fahrrad durch den Central Park. New York Style Pizza verschlingen, Yammi! Die geniale Aussicht vom Empire State Building genieβen. Spiderman-Musical am Broadway anschauen. Ein Bagel zum Frühstück. Times Square bei Nacht. Über die Brooklyn Bridge laufen. Stäbchenessen in Chinatown. Exklusive Dreharbeiten des neuen Batman-Movies verfolgen und Foto vom Batmobile in der Wall Street. Fahrt mit der Subway. Ungewöhnliche Ausstellung im Guggenheim Museum. Einen Blick auf die Deckenbemalung des Grand Central Terminals. Das reicht nun auch!
Unser Fazit: New York ist eine faszinierende und unvergessliche Metropole, die niemals stillsteht. Ein Besuch dieser Groβstadt lohnt sich definitiv!
Die Eindrücke der letzten Tage erst halb verarbeitet, ging es für uns schon wieder weiter zu unserem letzten Ziel. Doch zu einem richtigen Roadtrip gehören auch Überraschungen dazu. Als wir nach dem Auschecken mit all unserem Gepäck zum Auto gingen, haben wir drei nicht schlecht gestaunt. Der Jetta wurde dieses mal nicht abgeschleppt und nicht gestohlen, sondern aufgebrochen. Genau gesagt wurde die Scheibe eingeschlagen. Dabei hatten wir das Auto diesmal in einem Parkhaus auf einem Hotelparkplatz abgestellt. So wie es auf einem Schild an der Einfahrt abgebildet war, haben wir nichts wertvolles im Auto gelassen. Wir hatten natürlich auch daran gedacht das Navi rauszunehmen, doch nicht an die Halterung. Das war der entscheidende Fehler und hat dem Dieb den Anstoß gegeben, nach dem wertvollen Gegenstück zu Suchen. Im Nachhinein wurden wir auf unseren Fauxpas von der Security hingewiesen. Super, der Tip kam wohl etwas zu spät! Ansonsten kann man nicht meckern, das Personal hat uns bei dem Papierkram und der Innenreinigung sehr unterstützt. Es machte keinen Sinn die Polizei zu rufen, da diese für eine kaputte Scheibe ohne Diebstahl nicht einmal vorbeischaut. Nun mussten wir uns schnellstens auf die Suche nach einem Autoglaser machen. Ob wir in der kurzen Zeit eine passende Scheibe für den Jetta erhalten haben und all unsere Pläne noch verwirklicht werden konnten???
Am 29. Oktober machten wir uns auf den Weg zum Airport von Chicago und nahmen unseren letzten Besuch für dieses Jahr in Empfang. Sophia verbrachte zwei Wochen bei uns in den USA. Die ersten Tage konnte sie sich einen Eindruck von der dritt grössten Stadt der Vereinigten Staaten machen. Wir zeigten ihr die schönsten Ecken der Stadt und die besten Aussichtspunkte mit perfektem Blick auf Chicagos Skyline. Neben Sightseeing, Shopping und Food wurden die letzten Vorbereitungen für den grossen Trip getroffen.
Mit gepackten Koffern, reichlich Proviant, dicken Decken und viel Vorfreude waren wir bestens auf unsern sieben tägigen Roadtrip vorbereitet.
Auf die Sitze, fertig und los…
Erstes Ziel: Toronto, Ontario. Am späten Mittwoch Abend (2. Nov) begann unsere Fahrt, welche wohl die anstrengendste und kräftezehrendste von allen sein sollte. Doch mit Fahrerwechsel, kleinen Nickerchen und trotz nicht eingeplanter Rushhour starteten wir fast pünktlich den Tag in der grössten Stadt Kanadas. Da uns nur 12h zur Verfügung standen, beschlossen wir den Grossteil der Stadt per Hop-on/Hop-off Bus zu erkunden. Der bewölkte Himmel und die Kälte konnten uns davon nicht abbringen. Der St. Lawrence Market mit seiner Vielfalt an nationalen und internationalen Essen sowie die Steam Whistle Brewery mit exklusiver Bierverkostung dienten uns auch als Orte zum Aufwärmen. Am Abend haben wir uns auf den CN-Tower begeben und einen letzten Blick auf die funkelnde Stadt am Ontariosee geworfen.
Am nächsten Morgen wollten wir ausgeschlafen weiter zu den Niagara Falls. So war jedenfalls der Plan. Doch einen kurzen Augenblick nicht aufgepasst, stand der VW Jetta nicht mehr vor dem Hotel, wo wir ihn den Abend zuvor abgestellt hatten. Uups…! Nun mussten wir erst einmal rausfinden, was passiert sein könnte. Unsere Vermutung, das unser Auto abgeschleppt wurde, war wie sich rausstellte vollkommen richtig. Das Parkschild haben wir anscheinend falsch gedeutet!??? Zusätzlich hing in der Hotellobby ein winziges Schild mit einer Warnung des frühmorgendlichen Abschleppens und die Rezeption fühlte sich somit nicht verantwortlich, die Gäste persönlich darauf hinzuweisen. Pech gehabt…!
Schnellstmöglich sind wir mit Sack und Pack mit einem Taxi zum Abschleppdienst gefahren und haben den Jetta gegen eine Rechnung unbeschadet zurückerhalten. Da uns dieses Missgeschick nicht aus der Fassung gebracht hat, ging es sofort weiter zu den Niagara Falls. Niagara wird in der indianischen Sprache mit “donnerndes Wasser” übersetzt. Das beschreibt diese Naturgewalt am besten. Die Aussicht von der kanadischen Seite ist auf jeden Fall die empfehlenswertere.
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